Wohnen mit Holz

 

Quelle: rational Einbauküchen

 

Holz ist ein moderner, ökologischer Werkstoff mit natürlicher Ausstrahlung. Der Werkstoff Holz steht für gesundes, beständiges und angenehmes Wohnen. Für Holz - den nachwachsenden Rohstoff mit vielfältiger Verwendung - sprechen drei Hauptargumente:

 

  • die umweltfreundliche Produktion im Wald

  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff

  • die hervorragenden technologischen und ästhetischen Werkstoffqualitäten

 

Echtholz-Oberflächen

 

Ob Massivholz oder Holzfurnier - Holz ist ein lebendiger Werkstoff! Durch unterschiedliche Luftfeuchtigkeit quillt bzw. schwindet es. Holz sollte weder extrem feuchter noch extrem trockener Luft ausgesetzt werden. Ideal für das verarbeitete Holz ist die übliche Luftfeuchtigkeit von 45 bis 70 %

Baumstämme, die zu Massivholz oder Furnieren verarbeitet werden, sind sehr unterschiedlich in Farbe und Struktur. Diese wuchsbedingten Farb- und Strukturunterschiede wird es immer geben und können auch nicht beanstandet werden. Selbst bei Zuschnitten aus einem Stamm lassen sich diese Abweichungen nicht vermeiden. Bei naturfarben belassenen Hölzern wie Birke oder Ahorn treten diese Farbunterschiede besonders in Erscheinung. Auch nach der Verarbeitung lebt Holz weiter. Je nach Lichtverhältnissen oder Veränderung der Faserrichtung können mit der Zeit Farbunterschiede auftreten.

Die Holz-Oberflächen von Markenprodukten sind durch hochwertige Speziallacke (DD-Lacke), frei von Schwermetallen und Formaldehyd, optimal geschützt und dadurch sehr pflegeleicht.

Markenhersteller achten bei der Auswahl der Fronten darauf, dass das Furnierbild einer kompletten Küche in sich stimmig ist.

Markenhersteller verarbeiten Holzwerkstoffe nach den sicherheitstechnischen Vorschriften der DIN EN 1153.

Da Küchen stark beanspruchte Möbel sind, lassen Markenhersteller alle Oberflächen auch regelmäßig auf die geforderte Widerstandsfähigkeit nach DIN 68861 prüfen.

 

Buche (Hartholz)

 

Die Buche ist die in Deutschland wichtigste einheimische Laubholzart. Sie ist ein großer unverwechselbarer Baum mit einem glatten, metallgrauem Stamm.

Botanischer Name: Fagus sylvatica L.

Vorkommen: West- und Mitteleuropa, in Deutschland mit einem Gesamtvorkommen von 20 % die wichtigste heimische Laugholzart

Baum- und Stammform: Höhe bis zu 45 m, Stammdurchmesser bis zu 1,5 m (im Endnutzungsalter von ca. 100-140 Jahren beträgt der Stammdurchmesser noch ca. 30-50 cm). Die Rinde ist glatt und graubraun, im Alter perlmuttglänzend und silbergrau gefärbt. Das Höchstalter beträgt 250-300 Jahre.

Holzcharakter: Rötlichweißes, gedämpft rötlich braunes Laubholz mit zerstreutporig angeordneten, feinen Poren, deutlich markierten Jahrringgrenzen und auffälligen Holzstrahlen. Im Alter überwiegend rotkernig, schlicht. Sehr homogenes Holz mit einer mittleren Rohdichte von 0,72g/cm3 bei 12-15 % Holzfeuchte.

Eigenschaften: schweres, zähes aber wenig elastisches Holz von hoher Härte und deshalb für starke Beanspruchung geeignet.

Verwendung: Wegen seiner Härte und Robustheit und schlichten Schönheit ist die Hauptverwendung heute die Möbelproduktion, als Massivholz oder Furnier. Es war jahrzentelang das Hauptholz für Eisenbahnschwellen und wurde dafür mit Steinkohlenteeröl getränkt, was zu einer Gebrauchsdauer von über 40 Jahren führte. Es wird massiv oder als Furnier verarbeitet. Bereits im 6. Jahrhundert wurden Schreibtafeln aus dünnen Bucheholz-Brettchen verwendet und zusammengebunden. Daher auch der Name „Buch“.

Für Einbauküchen ist es sehr geeignet, da langlebig und robust. Buchemöbel geben Räumen eine warme Note, ohne rustikal zu wirken. Meist wird es zu glatten, furnierten Fronten verarbeitet. Markenhersteller schützen die Oberfläche durch hochwertige PUR-Lacke.

 

Eiche (Stieleiche)

 

Die Eiche ist in Deutschland die zweitwichtigste Laubholzart und zählt zu den wertvollsten Holzarten. Sie bedeckt ca. 8 % der Gesamtwaldfläche Deutschlands.

Botanische Bezeichnung: Quercus robur L

Mit höhen zwischen 20 - 40 m und Stammdurchmessern zwischen 0,6 - 1 m sind Eichen große, stattliche Bäume. Die Rinde ist sehr gerbstoffreich und zunächst hellgrünlich bis silbergrau, beginnt aber schon nach 10 - 20 Jahren zu verkorken und tiefrissig zu werden.

Eichen sind sehr langlebig und Alter von 500 - 800, ja 1.000 Jahren sind nicht ungewöhnlich.

Eichen geben ein sehr hartes, schweres Holz, welches sehr gute Fertigungseigenschaften hat. Eichenholz hat eine sehr breite Verwendungspalette:

 

  • als dauerhaftes Bauholz (z. B. Konzilgebäude Konstanz)

  • Wohnungsbau für Wand- und Deckenverkleidungen, Türen, Treppen

  • Furniere für Möbel (einheimisches Eichenfurnier für Möbel kann bis zu 10.000,--€ pro m³ kosten

 

Eichenholz ist aufgrund seiner unvergleichlichen Maserung und seiner hohen Härte sehr gut für hochwertige, langlebige Küchenmöbel geeignet. Markenküchen-Hersteller versiegeln die Oberfläche mit hochwertigen PUR-Lacken oder behandeln es mit aus der Natur gewonnenem Bio-Öl oder Bienenwachs. Das Öl oder Wachs wird in aufwendigen Arbeitsschritten auf das Holz aufgetragen. Bienenwachs vermittelt ein samtiges, angenehmes Holzgefühl und intensiveres Farberlebnis. Eiche ist ein Hartholz und damit unempfindlich gegen Beschädigungen wie Kratzer oder Druckstellen.

 

Stileiche

 

Mooreiche

 

Eichenrinde

 

Esche

 

Die Esche gehört nach der Buche und Eiche zu unseren wichtigsten einheimischen Laubhölzern. Sie stammt, wie die Sträucher Flieder, Forsythie und Liguster, aus der Familie der Ölbaumgewächse. In der Regel kann sie Höhen zwischen 17 und 35 m und Durchmesser bis zu 1 m erreichen, in Ausnahmefällen auch Höhen über 40 m und Durchmesser von über 2 m. Das Höchstalter beträgt 250 bis 300 Jahre.

 

Ursprüngliches Vorkommen: Die Esche ist fast in Gesamteuropa mit Ausnahme von einigen Gebieten am Mittelmeer verbreitet. Das Gebiet ihrer Verbreitung erstreckt sich bis nach Kleinasien, Nordafrika und den mittleren Osten.

Natürlich kommt die Esche vor allem am Rand von Flüssen und an Steilhängen vor. Sie bildet oftmals einen Bestandteil von Auwäldern.

 

Man kann die Esche in der Ebene wie auch in den deutschen Mittelgebirgen bis 700 m, in den Alpen bis über 1300 m und im Kaukasus bis auf 1800 m finden.

 

Im Handel ist Eschenholz als Rund- und Schnittholz und als Messerfurnier zu finden.

Aufgrund seiner besonderen technischen Eigenschaften, wie der hohen Zug- und Biegefestigkeit und Bruchschlagarbeit wurde es in der Vergangenheit bevorzugt als Spezialholz eingesetzt. Es fand insbesondere in der Wagnerei Verwendung als Achse, Deichsel, Radreifen und Felge.

 

Im Sportbereich dient es als Barrenholm, Leitersprosse und Ausgangsmaterial für Ruder und Skier.

Es widersteht auch den starken Stoßbeanspruchungen, die bei Gerätestielen von z. B. Hämmern, Äxten, Beilen, Pickeln und Hacken auftreten.

 

Während des Mittelalters war es eines der bevorzugten Hölzer zur Herstellung von Bögen und Speeren.

Bei der Auswahl des Holzes für Anwendungen bei denen hohe Anforderungen gefordert werden, sollte auf die Breite der Jahrringe geachtet werden. Breite Jahrringe sind ein Qualitätsmerkmal, da dieses Holz eine höhere Festigkeit, Härte und Zähigkeit aufweist, als langsam gewachsenes Holz mit schmaleren Zuwachszonen.

 

Neben der Buche ist es das wichtigste Ausgangsmaterial für die Herstellung von Biegeformteilen aus Holz.

In den letzten Jahren wurde es zwar durch das Aufkommen von modernen Kunststoffen in manchen Spezialanwendungen verdrängt, doch ist es immer noch für einige Anwendungen begehrt.

Die Optik des Holzes steht den technologischen Eigenschaften nicht nach.

 

Aufgrund der Härte und Haltbarkeit eignet sich Esche auch gut für Küchenfronten. Es wirkt etwas gröber als Eichenholz.

 

Ahorn (Bergahorn)

 

Die Farbe des Ahornholzes ist gelblich-weiß bis weiß. Es ist ein mittelhartes, festes Holz (Festigkeit des Holzes, Hartholz), sehr zäh, hat gute Verarbeitungsmöglichkeiten und ermöglicht eine gute Oberflächenbehandlung.

Verwendung: Furnier, Haushaltswaren, Musikinstrumente.

Als ein bis über dreißig Meter hoher Baum mit aufstrebenden Ästen und einer abgerundeten Krone besitzt er als Solitär eine eindrucksvolle Gestalt. Er kann 400 bis 500 Jahre alt werden.

 

Die Rinde ist hell-braungrau und glatt. Sie wandelt sich mit dem Alter ins dunkelgraue, wird schwachborkig und blättert im fortgeschrittenen Alter plattig ab. Das Aussehen des Stammes ist dann platanenähnlich.

Der botanische Name des Bergahorns: Acer pseudoplatanus

 

Er zählt zu den wertvollsten der Edellaubhölzer. Die Jahresringe zwar erkennbar, Splint und Kern setzen sich jedoch nicht voneinander ab, sondern sind farbgleich. Das mittelschwere, elastische, zähe, harte Holz schwindet nur gering. Die Biegefestigkeit ist gut. Dauerhaft ist das Ahornholz aber nur im Innenausbau. Die Oberflächen lassen sich gut bearbeiten, leicht polieren, beizen und einfärben. Auch die Behandlung mit Lacken ist problemlos. Ahornholz wird vor allem im Möbelbau und im Innenausbau verwendet. Besonders in den 1950er bis Mitte der 1960er Jahren waren schlichte wie auch geriegelte (Riegelahorn) Ahornfurniere sehr begehrt für Schlafzimmermöbel, für Fronten und Türen von Schränken, für Wohnzimmerbüfetts und für Kleinmöbel. Auch als

 

Kontrastholz in Form von Kanten und Zierleisten wurde es oft verwendet.

Heute wird es bei hochwertigen Möbeln und Schlafzimmern noch für die Innenauskleidung verwendet. Kunsttischlern dient das Ahornholz für die Herstellung feinster Möbel, wobei es auch für Intarsienarbeiten (Einlegearbeiten) Verwendung findet. Eine spezielle Verwendungsart des Ahorns sind aus Vollholz hergestellte Tischplatten, beispielsweise für Wirtshaustische. Die Möbelindustrie nimmt Ahorn massiv oder als Furnier für Dekore. Ahornparkett gilt als besonders wertvoll und zeichnet sich durch einen hohen Abnutzungswiderstand aus. Für den Treppenbau ist Ahorn gut geeignet.

 

Auch zu eleganten Küchenmöbelfronten wird dieses edel schimmernde Holz verarbeitet.

 

Kirschbaum

 

Europäische Laubholzart. Die Süßkirsche wird bis zu 20 Meter hoch. Der Stamm erlangt einen Durchmesser bis zu einem Meter. Der Kirschbaum wird weltweit kultiviert.

Botanischer Name: Prunus avium, cerassmus avium

Die Farbe des Splintholzes ist rötlich weiß, das Kernholz ist dunkler als das Splintholz. Kirschholz ist ein mäßig hartes, mittelschweres Holz (Hartholz), schwindet und reißt wenig (Risse im Schnittholz, Schwundformen des Holzes, Arbeiten des Holzes). Es ist gut zu bearbeiten.

Verwendung findet es für Furniere für Möbel und Innenausbau, Kunstgegenstände, Musikinstrumente, Drechsel- und Schnitzarbeiten (Drechselbank).

Im Küchenbau kommt Kirschholz häufig als Furnier edler, klassischer Küchen in Frage.

 

 

Erle (Schwarzerle)

 

Die Schwarz-Erle besitzt wie keine andere heimische Baumart die Fähigkeit, nasse Standorte zu besiedeln und wird aufgrund ihrer Konkurrenzschwäche auf diese Standorte verdrängt. Möglich wird ihr dort das Überleben wegen ihrer Fähigkeit des Lufttransportes in die Wurzeln. Dadurch bildet sie dann die natürliche Nässegrenze des Waldes. Die Erle erträgt aber nicht nur Dauernässe, sondern sie hat andererseits auch sehr hohe Ansprüche an die Wasserversorgung, ja sie gilt als die Baumart mit der höchsten Verdunstung, noch mehr als Birke oder Weide. Mit diesen Eigenschaften ist die Schwarz-Erle eine typische Pionierbaumart auf nassen Standorten.

Die Baumart ist in fast ganz Europa heimisch. Sie gilt als Baumart der tiefen Lagen, steigt aber auch bis in mittlere Gebirgslagen auf. In Deutschland finden sich größere zusammenhängende Bestände nur noch in der nordostdeutschen Tiefebene, wie zum Beispiel im Spreewald südlich von Berlin.

Der botanische Namen ist: Alnus glutinosa L.

Die Schwarz-Erle tritt von Natur aus vor allem in zwei Waldgesellschaften auf. Die Bach-Erlen-Eschenwälder zählen zu den Auwäldern, begleiten viele Fließgewässer, werden regelmäßig überschwemmt und dabei mit Nährstoffablagerungen aus dem Fluss versorgt. Obwohl sie dort ihr bestes Wachstum zeigt, muss sie sich diese Standorte mit der Esche teilen. Konkurrenzlos herrscht die Schwarz-Erle hingegen im sog. Erlen-Bruchwald, der sich dadurch auszeichnet, dass der Grundwasserstand ganzjährig sehr hoch ist und nur wenig schwankt. Der Boden bleibt daher fast immer nass und wird fast regelmäßig nur im zeitigen Frühjahr (während der Schneeschmelze) überschwemmt, wobei im Gegensatz zu Auwäldern aber keine Nährstoffe zugeführt werden, da das Wasser nicht fließt.

Zunächst zum Erlenholz: es lässt keinen farblich abgesetzten Kern erkennen, die Jahrringe treten kaum hervor. Die auffallend blutrote Färbung der frischen Schnittflächen nach dem Fällen hat zu der Legende geführt, dass Erlen "bluten". Die Rotfärbung entsteht durch Sauerstoffreaktion von Zellinhaltstoffen. Die auf dem Querschnitt ebenfalls auffallenden rötlich-braunen Flecken sind die Fraßgänge einer Fliegenlarve, die so regelmäßig auftreten, dass sie als Bestimmungsmerkmal genutzt werden können.

In Wasser verbaut zeigt Erlenholz eine besonders große Dauerhaftigkeit und wird daher gerne für Wasserbauten, Mühlenbalken, Wasserleitungsröhren und Stalldielen verwendet. Halb Venedig steht auf Erlenpfählen! (Die andere Hälfte steht auf Eichenpfählen.)

Die Erle erreicht ein Alter von 100 - 120 Jahren, einen maximalen Stammdurchmesser von ca. 1 m und Höhen bis zu 35 m.

Das Holz ist gut zu trocknen, arbeitet und reißt wenig, lässt sich leicht und sauber bearbeiten. Es wird als Massivholz in der Kunst- und Möbeltischlerei eingesetzt, aber auch häufig zu Furnieren verarbeitet, da es eine sehr feine Zeichnung aufweist und sich zudem leicht färben und beizen lässt.

Aufgrund dieser Beständigkeit auch bei wechselnder Luftfeuchtigkeit wird Erlenholz sehr gerne auch zu Massivholz-Küchenfronten verarbeitet. Allerdings raten wir hier von schnell verarbeiteten Billigfronten ab, da diese sich nach kurzer Zeit in der Küche doch stark verziehen. Wie jedes Massivholz braucht auch die Erle Zeit zum Austrocknen und ist schon deshalb für Billigprodukte eigentlich nicht geeignet.

 

 

 

Fichte

 

Die Fichte ist ein aufrecht wachsender Baum, der in der Regel bis zu 40 m hoch wird; unter besonderen Bedingungen wurden auch schon 50 Meter gemessen. Der Stamm ist gerade, mit meist waagerecht abstehenden Seitenzweigen (monopodial). Die Form des ausgewachsenen Baumes ist kegelförmig. Der Stamm kann unter guten Bedingungen einen Durchmesser von 1 m erreichen, Exemplare von 1,5 m Durchmesser sind selten. Das normale Alter ist etwa 100-150 Jahre, es sind aber auch einzelne Bäume von gut 220 Jahren bekannt. Die jungen Zweige enthalten Vitamin C.

Botanischer Name: Picea abies

 

Die Fichte kommt vor allem in Mittel-, Ost- und Nordeuropa vor. In Deutschland bestehen fast 40 % der Waldfläche aus Fichtenholz. Sie ist von den Alpen bis auf den Balkan verbreitet, kommt in den Mittelgebirgen und den Karpaten vor und weiter nach Norden und Osten in Polen, Russland und Skandinavien. Sie zieht feuchtes und kühles Klima vor und ist daher in ihrem südlichen Bereich ihres Verbreitungsgebietes ein Gebirgsbaum. Nur aufgrund menschlicher Anpflanzungen kommt sie in tieferen Lagen vor, etwa in Aufforstungen oder als Zierbaum. Die Rinde hat eine rötliche Färbung; diese bedingt die botanisch irreführende Bezeichnung Rottanne. Wegen ihres raschen Wuchses werden einige Fichtenarten als Nutzholz angepflanzt.

Die Farbe des Holzes ist gelbweiß bis rötlich-weiß. Das Holz ist weich (Weichholz), hat aber eine gute Festigkeit und hohe Elastizität, schwindet wenig (Schwundformen des Holzes), trocknet gut (Holztrocknung), ist leicht zu bearbeiten, gut zu beizen und zu imprägnieren (Oberflächenbehandlung).

 

Fichtenholz findet Verwendung als Bauholz, Industrieholz, zur Papierherstellung, für Fensterrahmen, aber auch im Möbelbau, als Frontmaterial oder als Tischlerplatte. Feinjähriges, astloses Fichtenholz von besonderen Standorten ist als Klangholz im Musikinstrumentenbau begehrt, beispielsweise als Decken für Geigen und Gitarren und als Resonanzboden bei Klavier und Cembalo.

 

Im Küchenmöbelbau wird Fichtenholz als Frontmaterial für Massivholz-Küchen mit rustikaler Optik eingesetzt, aber auch als massives Korpusmaterial in Form von Tischlerplatten. Das Holz ist zwar weich und damit anfälliger für Stoßbeschädigungen wie z. B. Buche, doch mit einem Tropfen Wasser lässt sich eine eventuelle Beschädigung auch wieder recht schnell und einfach reparieren.

 

Kiefernholz

 

Europäische Nadelholzart, die auch in Asien wächst. Nach der Eiszeit wanderte der robuste Baum als einer der ersten wieder gen Norden in die eisfreien Gebiete. Als "Nordische Kiefer" kommt sie heute vor allem aus den menschenleeren Weiten Skandinaviens und wird im Winter gefällt.

Botanischer Name: pinus sylvestris

 

Kiefern werden 20 bis 30 m hoch und können einen Maximaldurchmesser von 1,7 m erreichen. Sie besitzen ein beträchtliches Lebensalter von 700 bis 1000 Jahre.

 

Kiefern wurden jahrzehntelang als schnellwachsender Ersatz für die abgeholzten Waldbestände angepflanzt. Es ist für den Bergbau sehr wichtig, weil es als langfaseriges Holz unter Belastung schreit und die Bergleute warnt, bevor es bricht.

Kiefernholz ist ein geradfaseriges, kontrastreiches Nadelholz mit deutlicher Jahresringstruktur und dekorativer Ästigkeit. Frisches Kiefernholz ist rötlich-gelb. Es dunkelt rasch in einen rötlich-braunen Farbton nach. Kleine Unregelmäßigkeiten sind charakteristisch für Kiefernholz. Die Verarbeitung kann diese nicht beseitigen. Es ist weich bis mittelhart, elastisch und fest, bietet gute Bearbeitungsmöglichkeiten, ist gut zu beizen und zu imprägnieren, harzhaltig und trocknet gut.

Die Verwendung von Kiefernholz ist vielseitig: Fenster, Möbel, Bauholz, Verpackungsmaterial, Schiffsmasten, Tischlerarbeiten, Holzwerkstoffe, Papier.

 

Im Küchenmöbelbau wird Kiefer für Massivholzküchen eingesetzt. Es wird in verschiedenen Farbtönen gebeizt, aber auch gewachst oder geölt. Optisch paßt Kiefernholz sehr gut für skandinavische Landhausküchen, rustikal oder modern. Das Holz ist zwar weich und damit anfälliger für Stoßbeschädigungen wie z. B. Buche, doch mit einem Tropfen Wasser lässt sich eine eventuelle Beschädigung auch wieder recht schnell und einfach reparieren.

 

 

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