Materialkunde

 

Kunststoff-Oberflächen

 

Kunststoff-Oberflächen werden unter Verwendung eines Trägermaterials, meist MDF, hergestellt, auf das hochwertige, thermoplastische Kunststofffolien (oft PVC) mittels speziell dafür entwickelter Leime aufgebracht werden. Diese Materialien zeichnen sich durch hohe Verformbarkeit aus. Die Oberflächenfarbe wird durch das Granulat, durchgehende Materialfarbigkeit oder durch entsprechende Dekordrucke aufgebracht. Diese Verfahren garantieren eine relativ hohe Farbgleichheit auch bei Teilen aus verschiedenen Fertigungsstätten und -zeiträumen.

Markenhersteller verwenden diese PM (Polymerwerkstoffe) für Fronten in 19 mm Stärke und verarbeiten sie nach den sicherheitstechnischen Vorschriften der DIN EN 1153.

Da Küchen stark beanspruchte Möbel sind, lassen Markenhersteller alle Oberflächen auch regelmäßig auf die geforderte Widerstandsfähigkeit nach DIN 68861 prüfen.

 

Quelle: Rotpunkt

 

mit Mattlack lackierte Fronten

 

Ein Trägermaterial, meist MDF, wird mit 2-Komponentenlacken lackiert. Die 2 Komponentenlacke bestehen aus Stammlack und Härter. Durch das Versetzen des Stammlacks erhält die spätere Oberfläche eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit. Markenhersteller arbeiten alle nach diesem Verfahren.

 

mit Microlacken lackierte Fronten

 

Bei 2-Komponenten-Microlacken werden dem Stammlack Microkugeln untergemischt. Dadurch erhält die Oberfläche die typische Mikrokugelstruktur. Die zweite Komponente ist auch hier ein Härter. Die Oberfläche fühlt sich einzigartig an und ist sehr widerstandsfähig.

 

 

hochglänzend lackierte Fronten

 

Hochglanzlacke bestehen aus einem farbigen Stammlack und Härter. Der Hochglanzlack wird in mehreren Schichten lackiert. Nach der Trocknung wird der Lack matt geschliffen, um anschliesend auf Hochglanz poliert zu werden.

Hochglänzende Fronten zeichnen sich durch sehr gute Reinigungsmöglichkeiten aus, da die Oberfläche komplett geschlossen ist. Anhaftender Schmutz kann so im Gegensatz zu matten Oberflächen ohne große Krafteinwirkung und unter weitgehendem Verzicht auf chemische Mittel leicht und gründlich entfernt werden.

 

Quelle: Beckermann

 

Glas

 

Ob geätzt, satiniert, farbig oder strukturiert – Glas kann als Funktions- oder Gestaltungselement für Küchen verwendet werden.

Wo Einblick erwünscht ist, ist Glas das Material der Wahl. Hinter einer Glasfront bleibt das in Schränken gestapelte Geschirr sichtbar und ist gleichzeitig vor Staub und Küchendunst geschützt. Arbeitsflächen und Rückwände aus Einschiebesicherheitsglas verleihen Ihrer Küche den Ausdruck außergewöhnlicher Klasse.

Gerade für kleine Räume werden Glasfronten empfohlen, da sie den Raum heller wirken lassen.

 

Quelle: Zeyko

 

Edelstahl

 

Wie kaum ein anderer Werkstoff lässt sich Edelstahl in jedes Küchenumfeld integrieren.

Es wird ausschließlich hochwertiger Edelstahl der Legierungsklasse 18/10 (DIN 1.4301) verwendet, das aus etwa 18 % Chrom und ca. 10 % Nickelanteil den allerhöchsten Ansprüchen gerecht wird.

Seine wichtigsten Eigenschaften:

 

klassisch-zeitlose Ästhetik

rostfrei

absolut hitzebeständig

lebensmittelecht und hygienisch

fleckenresistent und säurebeständig

lichtecht

pflegeleicht

 

Edelstahl ist bei regelmäßiger Pflege und einer haushaltsüblichen Beanspruchung rostfrei. Bei der Reinigung ist jedoch zu beachten:

 

entfernen Sie regelmäßig Schmutz- und Kalkablagerungen

benutzen Sie keinen Reiniger, der Chlor oder Salzsäure enthält

benutzen Sie nur Stahlwolle die aus Edelstahl Rostfrei besteht

vermeiden Sie längere Einwirkungen von stark kochsalzhaltigen Flüssigkeiten

vermeiden Sie den direkten Kontakt mit rostenden Eisenteile

 

Quelle: Franke

 

Keramik

 

Keramikspülen und Keramikarbeitsplatten werden aus dem reinen Naturmaterial Ton hergestellt, einem feinkörnigen Sedimentationsgestein, das schon Jahrtausende vor Christi Geburt für Ziegel, Gefäße oder Kanalisationsrohre verwendet wurde.

Der Ton wird gereinigt, mit Wasser vermischt, geformt, getrocknet, glasiert und mit einer Temperatur von ca. 1.200 Grad Celsius gebrannt. Dadurch ist das Spülmaterial durchgehend fest, die Oberfläche ist dicht geschlossen, so dass weder Farbe, noch Gerüche, noch Geschmacksstoffe oder Bakterien eindringen können und ungewollt auf andere Lebensmittel oder die Haut übertragen werden.

Keramik ist absolut temperaturbeständig. Man kann daher nicht nur heißes Wasser abgießen, sondern unbesorgt auch heiße Töpfe auf eine Keramikspüle oder Keramikarbeitsplatte abstellen.

Die besonderen Wertigkeiten und Anmutungen des Naturmaterials sprechen für sich:

pflegeleicht

strapazierfähig

hygienisch

druckfest

schlagfest

hitzebeständig

unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Haushaltschemikalien

 

Quelle: Systemceram

 

Design aus Granit in unendlicher natürlicher Vielfalt

 

Granit ist ein Naturprodukt, ein Tiefgestein. Entstanden durch Verschmelzung verschiedener Materialien in Millionen von Jahren. Seine Hauptbestandteile sind Quarz, Feldspat und Glimmer.

Durch einen Quarzanteil von bis zu 65 % erhält der Granit seine Härte. Aufgrund seiner natürlichen Entstehung und charakterischen Farben wird der Granit den höchsten Beanspruchungen gerecht und bietet ein breites Spektrum, welches für jeden Benutzer etwas bereithält.

Jede Granitplatte ist ein Unikat – selbst innerhalb eines Blockes ändern sich mitunter Farbe und Struktur. Ein vorliegendes Muster kann nur als farblicher und struktureller Anhaltspunkt gelten. Zumeist sind Granite hellgrau, gelblich oder rötlich.

Einige Vorteile einer Granitplatte bzw. Granitspüle:

 

extrem hitze-unempfindlich

schnitt- und kratzfest

hygienisch

säure- und feuchtigkeitsresistent

passgenau lieferbar

große Materialauswahl

 

Quelle: KH System Möbel

 

 

Cristadur - der neue Stoff für Traumspülen

 

Cristadur ist ein völlig neuartiges Spülenmaterial. Diese Weltneuheit vereint die positiven Eigenschaften der drei bekanntesten Spülenmaterialien Edelstahl, Keramik und Verbundwerkstoff in sich.
Cristadur besteht aus Nano-Granite, der aus feinem Quarzsand und umweltfreundlichem, hochvernetztem Acryl hergestellt wird. In einem aufwendigen, nanotechnologischen Verfahren entsteht so ein durchgehend festes Spülenmaterial, in dessen dicht geschlossene Oberfläche weder Flüssigkeiten, noch Geschmacksstoffe oder Bakterien eindringen können.

Auf der porenlosglatten Acrylschicht finden Wasser oder Schmutz kaum noch Haftpunkte und fließen einfach ab. Auch Kalkablagerungen, oft für Verfärbungen im Becken verantwortlich, haben keine Chance. Darüber hinaus sind Cristadur-Spülen stoßfest sowie kratz- und abriebresistent und stecken auch mal den „Absturz“ eines schweren Gegenstandes locker weg.

Diese positiven Werkstoff-Eigenschaften wurden bereits von unabhängiger Seite bestätigt durch umfangreiche Tests des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

 

Quelle: Schock

 

Cristalite - Bakterienschutz für Arbeitsfläche und Spüle

 

Platten und Spülen aus Cristalite sind nicht nur hygienisch, robust und reinigungsfreundlich - auch bei der Optik bleiben keine Wünsche offen. Die glänzenden Arbeits- flächen wirken ausgesprochen edel und verleihen jeder Küche ein ganz besonderes Flair.

Außergewöhnliche Großformate mit möglichen Kantenlängen bis zu 1.250 mm x 2.950 mm reduzieren den Fugenanteil. So entsteht eine ebene, glatte und porenlose Oberfläche. Spritzer oder klebrige Flecke, die auf den rauen Fugen einer Fliesenwand hartnäckig haften bleiben, sind mit einem Wisch entfernt. Bakterien und Keime haben keine Chance, sich auf der Oberfläche des Materials einzunisten. Zudem kann Cristalite granite mit einer geringen Aufbauhöhe von 6 mm auch nachträglich auf der Fliesen- rückwand befestigt werden.

Ein sehr hoher Quarzanteil von rund 80 Prozent macht Cristalite granite so hart, dass auch starke Beanspruchung keine Gebrauchsspuren hinterlässt. Auf den Arbeitsflächen und der Abtropffläche der Spülen können Lebensmittel sogar geschnitten werden, ohne dass es Kratzer gibt.

 

Quelle: Schock

 

Beton

 

Beton ist ein puristisches Material von hoher Stabilität, das für Küchenarbeitsplatten vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet. Nicht nur Architekten, auch junge Möbeldesigner gewinnen dem als eintönig und seelenlos verschrieenen Baustoff völlig neue Seiten ab vor allem für die klassischen Küchenarbeitsplatten, auf denen das Essen vorbereitet wird und die Unterlagen extrem resistent sein müssen.

Das einfache Grundrezept aus Sand, Kies, Zement und Wasser ergibt den typisch grauen Betonlook. Die Oberflächen können allerdings durch eine Vielzahl von Zusatzstoffen wie Farbpigmenten, Naturkieseln, Metall- oder Glasgranulaten variiert werden.

In der Regel handelt es sich um einen speziellen Leichtbeton, der durch Zusatzstoffe in seiner Zusammensetzung homogener beschaffen ist. Der flüßige Beton wird um einen Holzkern herum gegossen, wobei die erforderlichen Ausschnitte vorher festgelegt werden. Die mit einem natürlichen Hartwachs konservierten Platten lassen sich wunschgemäß anfertigen und als fertige Bauteile liefern.

 

 

Quarzstein

 

Quarz ist eines der härtesten, natürlich vorkommenden Materialien.

Die Pflege und Reinigung ist denkbar einfach. Die meisten Quarzstein-Arbeitsplatten haben keine offenen Poren wie der Legranto der Firma Lechner. Die Oberfläche ist besonders glatt und dadurch äußerst hygienisch, deshalb sind keine besonderen Pflegemittel notwendig. Für die tägliche Reinigung sind ein Haushaltstuch und etwas Wasser ausreichend. Heiße Töpfe und Pfannen sollten nur kurzfristig auf der Oberfläche abgestellt werden. Hier wird eine Unterlage empfohlen.

Wer Naturstein liebt, den wird Quarzstein begeistern. Seine Ausstrahlung und Haptik erinnern an echten Stein, er übertrifft jedoch dessen Eigenschaften in Bezug auf Pflegefreundlichkeit und Hygiene.

 

Quelle: www.lechner-ag.de

 

 

 

 

Design und Anfertigung

 

Küchenstudio-Hannover.de

SIMPLE UP GmbH

Am Welfenplatz 18
30161 Hannover

 

Tel.: 0511/7696520

 

Fax: 0511/7696525

Geschäftsführer: Harun Hacikoglu
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Ust-ID-Nr. DE 241246254

Handelsregister: HRB 62461

Amtsgericht: Hannover